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Klassische HomÖopathie
Was Krankheiten verursacht, kann sie auch heilen" (=Ähnlichkeitsprinzip), d.h. Stoffe, die Gesunde krank machen, können Kranke in entsprechender Verdünnung (Potenzierung) heilen. Begründer der Homöopathie ist der Arzt, Apotheker und Chemiker Homöopathische Arzneien verstehen sich als "Verbündete" des Körpers, indem sie ihn in dessen Sprache ansprechen und ihm Informationen (Signale) übermittelt, die ihm den Weg zur Heilung zeigen. Nur die richtig ausgewählte Arznei wird vom Körper "verstanden" und kann blockierte Regelkreise durchbrechen. Wichtigste Voraussetzung für die homöopathische Behandlung ist, dass der Körper über ausreichende Energiereserven verfügt, um auf das "Signal" zu reagieren und darauf "antworten" zu können. Um das richtige Mittel (Semile) auswählen zu können, bin ich auf die geduldige Mithilfe des Patienten angewiesen! Die Homöopathie ist daher keine "schnelle" Behandlungsform. Entscheidend beim Einsatz homöopathischer Mittel ist die Potenzierung des Arzneistoffes: Die mineralischen, pflanzlichen oder tierischen Inhaltsstoffe werden stufenweise, nach einem exakt festgelegten Prozess, verdünnt, entweder in Alkohol geschüttelt oder aber mit Milchzucker verrieben. Im allgemeinen beginnt man eine homöopathische Behandlung mit niedrigen Potenzen, die dann – je nach Ansprechbarkeit und Wirkung – allmählich gesteigert werden.
Da der Mensch bei der Homöopathie in seiner Ganzheit (körperliche, seelische und geistige Eigenschaften) erfasst wird, wird diese Form der Heilkunde auch als "Individualtherapie" bezeichnet. Mit anderen Worten: Wenn zehn Patienten an Migräne leiden, kann es durchaus sein, dass jeder eine andere Arznei braucht, auf die er anspricht; daher erfordert eine homöopathische Behandlung mitunter viel Zeitaufwand, zumal jeder Mensch anders auf das verordnete Mittel reagiert. Gelegentlich ist eine längere Zeitspanne erforderlich, bis man das richtige Arzneimittel und die richtige Potenz herausgefunden hat. Wie verläuft die homöopathische Behandlung in meiner Praxis ? Man unterscheidet in der Klassischen Homöopathie die Akutbehandlung und die Behandlung bei chronischen Leiden (Erkrankung besteht seit vielen Jahren). Diese Behandlung nennen wir Konstitutionsbehandlung. Bei der Akutbehandlung sind alle Symptome (seelisch, geistig, körperlich) wichtig, die kurz vor der Erkrankung und jetzt während der Erkrankung auffällig sind. Meist entwickelt sich schnell das richtige Mittel heraus und Sie bekommen das homöopathische Mittel sofort in meiner Praxis ausgehändigt. Die Wirkung sollte wenige Minuten, bis wenige Stunden nach Einnahme erfolgen. Vor einer Konstitutionsbehandlung (chronische Erkrankungen), bekommen Sie von mir einen ausführlichen Fragebogen, den Sie ganz in Ruhe zu Hause ausfüllen und zum nächsten Termin mitbringen. Nehmen Sie sich für diesen Termin 1 ½ Stunden bis zu 3 Stunden Zeit um mit mir die Fragen noch einmal gründlich durchzugehen. Nach diesem intensiven Gespräch benötige ich eine Ausarbeitungszeit (Repertorisation), die einige Stunden dauern kann. Sie bekommen das Mittel bei einer Konstitutionsbehandlung in den meisten Fällen nicht sofort mit. Habe ich "Ihr Mittel" (Semile) gefunden, bestelle ich es in einer Münchner Apotheke, die Ihnen das Mittel direkt nach Hause schickt. Die homöopathischen Mittel sind handverschüttelt, also in bester Qualität. Die Rechnung für das homöopathische Mittel bekommen Sie direkt von der Apotheke. Was bei einer Konstitutionsbehandlung ganz wichtig ist, für mich als Therapeutin, aber auch für Sie als Patient/Patientin, ist die Selbstbeobachtung. Alles was Ihnen nach Einnahme des homöopathischen Mittels auffällt, ist für mich von großer Bedeutung und bestimmt den weiteren Verlauf der Behandlung. Sie sollten es mir telefonisch mitteilen. Bin ich nicht persönlich zu erreichen, sprechen Sie auf meinen Anrufbeantworter, ich rufe Sie selbstverständlich baldmöglichst zurück. |
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