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1. Schröpfkopfmassage
Ziel ist es, durch die wiederholte Anwendung sowohl einen Beruhigungs- als auch einen Entspannungseffekt der entsprechenden Muskelverspannungen zu erreichen. Vor und nach der Schröpfkopfmassage erfolgt eine entspannende Handmassage. Nach der Behandlungen sollten sie mindestens 5 – 10 Minuten ruhen und sich bei angenehm leiser Musik entspannen und sich wohlfühlen.
2. Schröpfen an Akupunkturpunkten
Die Verwendung von Schröpfköpfen ist sehr alt, älter als der Aderlaß, oder die Blutegelbehandlung. Das Schröpfen ist eine Reflexzonentherapie, die hauptsächlich am Rücken erfolgt. Hier liegen Reflexzonen, deren Reizung korrespondierende innere Organe beeinflusst, sowie die Linien der Akupunktur – die Meridiane. Schmerzhafte Zonen der Haut verursacht durch Krankheit innerer Organe, sogenannte Trigger-Points, sie sind für die Schröpfbehandlung gleichzeitig Orte der Diagnostik wie auch der Therapie. Sie fallen auf als Härten, Verspannungen, Erhebungen oder Einsenkungen des Gewebes. Ich als Ihre Therapeutin, stülpe eine oder mehrere Saugglocken, die sogenannten "Schröpfköpfe" entlang der Reflexzonen, bzw. auf spezielle Akupunkturpunkten auf den Rücken des Patienten. Durch den Sog auf der Haut weiten sich die Blutgefäße, so dass der Blutfluss verstärkt wird. Die Saugglocken verbleiben, je nach Reaktion des Patienten, für einige Minuten an den Reflexzonen, werden also nicht, wie bei der Schröpfkopfmassage, über die Haut gezogen. Nach dem Schröpfen erfolgt ebenfalls eine wohltuende Handmassage mit durchblutungsfördernden Salben, oder aber mit duftenden hautpflegenden Substanzen, falls Allergien bestehen gegen ätherische Öle. Eine Ruhephase von 10 Minuten sollte eingehalten werden. Anwendungsgebiete: Halswirbelsäulensyndrom, Kopfschmerzen, Migräne, Schmerzzustände bei rheumatischen Erkrankungen und Osteoporose, Rückenschmerzen, Magen-Darmbeschwerden, Atemwegserkrankungen, chron. Schwächezustände. Wann sollte man die Schröpftherapie nicht anwenden ? Kreislaufschwäche, Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, wie Marcumar oder auch hoch dosiert Aspirin. Sprechen Sie hier vorher mit Ihrem Hausarzt.
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